22.03.2013

BAC Life Trust Fonds 6: Schadensersatzansprüche für Anleger

Mehr als 3000 Anleger haben sich bis Ende Juli 2007 mit einem Eigenkapital und Agio von ungefähr 65 Mio. €  an dem US-Lebensversicherungsfonds BAC Life Trust Fonds 6 beteiligt.

Die BAC Life Trust Fonds 6 (Life Trust Sechs GmbH & Co. KG) erwarb gebrauchte US-Lebensversicherungen, um für eben diese Lebensversicherungen weiterhin Prämienzahlungen zu leisten und mit dem Tod der Versicherten die Ablaufleistungen zu erhalten, worüber der BAC Life Trust Fonds 6 seine Rendite erwerben sollte.

Der Fonds wurden durch eine Beteiligungsgesellschaft aus den USA in einen Lebensversicherungspool (LTAP Life Trust Asset Pool LLLP) eingebunden.

Weil der LTAP seinen Verbindlichkeiten bei der US-Bank Wells Fargo jedoch nicht mehr nachkommen konnte, wurden die Lebensversicherungspolicen von Wells Fargo übernommen, worunter sich auch die Fonds des BAC Life Trust 6 befunden haben. Durch den Eigentumsübergang der Fonds an die Wells Fargo Bank sind die Anteile der BAC Life Trust Fonds 6 an dem LTAP praktisch wertlos geworden, sodass Anlegern der Verlust ihrer Investitionen droht.

Schadensersatzansprüche für Anleger sind jedoch durchaus denkbar, wenn ihnen bei dem Erwerb der Fonds die Anlage als sicher dargestellt und die Risiken verschwiegen wurden. Aufgrund des bestehenden Totalverlustrisikos für Anleger kann dies als grobe Falschberatung bewertet werden.

Des Weiteren wurden Anleger nicht über so genannte Kickbacks aufgeklärt. Kickbacks sind Provisionen, die die Banken von der Fondsgesellschaft für eine Vermittlung der Anteile an dem BAC Life Trust Fonds 6 erhalten haben.

Soweit auch Sie zu dem geschädigten Personenkreis der Anleger gehören, raten wir dringend und schnellstmöglich dazu, mögliche Schadensersatzansprüche von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen oder setzten Sie sich mit uns direkt in Verbindung. Dabei ist Eile geboten, weil die Ansprüche der Verjährung unterliegen.

Bank- und Kapitalmarktrecht