27.03.2013

Badenia Bausparkasse: BGH hebt ablehnende Urteile auf

Ein Großteil der Berufungsurteile, mit denen Klagen der Anleger abgewiesen wurden, sind in den am 11. Januar 2011 verhandelten Revisionsverfahren vom BGH nun aufgehoben und zur weiteren Klärung zurückverwiesen worden.

Zusammengefasst geht es um Schadensersatzansprüche von Verbrauchern gegen die Badenia Bausparkasse. Sie finanzierte Schrottimmobilien, in welche Anleger investierten.

Die mittlerweile insolvente Firma Heinen & Biege vermittelte Immobilienkäufe, für welche die Badenia Bausparkasse die Kredite für Anleger zur Finanzierung vergab. In den Parallelverfahren vor dem BGH wollten Anleger nun die Badenia Bausparkasse auf Rückabwicklung eben dieser durch Kredite finanzierter Immobilienkäufe in Anspruch nehmen.

Die Badenia Bausparkasse ist heute eine Tochter der Generali Versicherungen. In den 90er Jahren wurden durch sie ca. 8000 Kredite für Schrottimmobilien vergeben. Die Anleger halten der Badenia in diesem Zusammenhang nun vor, die tatsächliche Provisionshöhe an freie Vermittler verschwiegen zu haben.

Soweit auch Sie zu dem geschädigten Personenkreis der Anleger gehören, raten wir dringend und schnellstmöglich dazu, mögliche Schadensersatzansprüche von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen - setzen Sie sich gerne mit uns direkt in Verbindung.

Bank- und Kapitalmarktrecht