06.03.2013

Dr. Peters Schifffonds: Keine Ausschüttungen für Anleger

Schiffsfonds sind geschlossene Fonds. Das investierte Kapital wird u.a. in den Bau und/oder Erwerb von Seeschiffen investiert. Wurde genügend Kapital geworben, wird der Fonds geschlossen.

Von der Krise in der Schifffahrt ist nun auch die Dr. Peters Schifffonds betroffen. Nachdem Sanierungspläne für die Dr. Peters DS-Fonds Nr. 111 DS Performer & DS Power gescheitert waren, wurde Insolvenz angemeldet und die Tanker verkauft.

Durch starke wirtschaftliche Probleme wurde die Möglichkeit eines Rückkaufs der beiden Schiffe wieder verworfen.   

Der Dr. Peters Fonds Nr. 126 DS Ability und DS Accuracy wurde zwar vor der Insolvenz bewahrt, doch aufgrund der zu geringen Erträge wurden Ausschüttungen für das Neukapital ausgesetzt.

Doch auch Anlegern des Dr. Peters Schiffsfonds Nr. 56 MS Cape Campbell ergeht es nicht anders, da der Fonds zusätzliches Kapital benötigt. Dieses sollte von den Anlegern bereitgestellt werden, was aber bisher nicht ausreichend geschehen ist, sodass weitere Ausschüttungen nicht erfolgten.

Zu den typischen Risiken bei einem Schiffsfonds zählen die Möglichkeit des Totalverlustes, gewisse Nachschusspflichten sowie Einschränkungen in der Veräußerbarkeit.

Sollte der Anlageberater über solche typischen Risiken gar nicht bzw. nicht ausreichend aufgeklärt oder falsch beraten haben, können Anleger u. U. Schadensersatzansprüche geltend machen.

Soweit auch Sie zu dem geschädigten bzw. vorliegend unzufriedenen Personenkreis der Anleger gehören, raten wir dringend und schnellstmöglich dazu, mögliche Schadensersatzansprüche von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen oder setzten Sie sich mit uns direkt in Verbindung.

Bank- und Kapitalmarktrecht