28.12.2016

Einlagengeschäft des Emanuel Miftar: Bundesanstalt ordnet Abwicklung an

Erneut hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Abwicklung eines unerlaubt betriebenen Einlagengeschäftes angeordnet:

mit Bescheid bereits vom 27.09.2016 wurde Herrn Emanuel Miftar, Waldmünchen bei Cham (Oberpfalz), aufgegeben, die durch ihn betriebenen Finanzgeschäfte umgehend abzuwickeln. Die von ihm eingesammelten Anlagegelder seien per Überweisung vollständig und unverzüglich an die betroffenen Investoren rückzuführen.

Herr Emanuel Miftar habe, wie die BaFin auf ihrer Internetpräsenz weiter ausführt, durch das Annehmen unbedingt rückzahlbarer Gelder des Publikums ein genehmigungspflichtiges sogenanntes Einlagengeschäft betrieben, ohne hierzu jedoch die erforderliche Erlaubnis durch die BaFin gehabt zu haben. Die in Rede stehende Verfügung durch die Bundesanstalt ist zwischenzeitlich bestandskräftig geworden.

Innerhalb weniger Monate hat die BaFin nunmehr abermalig unerlaubt betriebene Einlagengeschäfte gestoppt und deren Rückabwicklung angeordnet. Leider lehrt den aufmerksamen Marktbeobachter die Erfahrung, dass nicht nur auf dem sogenannten Grauen Kapitalmarkt in solchen oder ähnlich gelagerten Fällen die investierten Kleinanleger oftmalig happige Lehrgelder berappen müssen. Für die in diesem konkreten Fall betroffenen Investoren bleibt zu hoffen, dass sie jeweilig ihr Herrn Emanuel Miftar zur Verfügung gestelltes Kapital vollständig wiedersehen werden.

Bank- und Kapitalmarktrecht