06.03.2013

Ermittlungen gegen zwei Hauptverantwortliche der AKURA Unternehmensgruppe

Ermittlungen gegen zwei Hauptverantwortliche wegen des Verdachts des Betrugs in einem besonders schweren Fall.

Die hauptsächlich am „Grauen Kapitalmarkt“ tätige AKURA-Unternehmensgruppe warb teilweise mit einem Siegel des TÜV Rheinland, was wohl Vertrauen schaffen sollte.

In den letzten Jahren haben viele Anleger in atypisch stille Beteiligungen sowie Genussrechte investiert.

Laut dem Online-Portal der Zeitschrift „Börse Online“ wurden nun Ende Oktober 2010 zwei Hauptverantwortliche der AKURA-Unternehmensgruppe wegen des Betrugsverdachts in einem besonders schweren Fall verhaftet. Es wird vermutet, dass diese Mitarbeiter Gelder von Anlegern für sich zurückbehalten haben.

Aus Anlegersicht stellen sich nun zwei Fragen:

Müssen die Anleger nach wie vor monatlich ihre vertraglich geschuldeten Einzahlungen leisten?

Und bestehen u.U. Schadensersatzansprüche auf Rückzahlung der geleisteten Einlage(n), wenn im Gegensatz dazu (Zug um Zug) die Rückübertragung der jeweiligen Beteiligungen vorgenommen wird? Sollten Anleger nämlich bei dem Anlageerwerb nicht oder nicht vollständig über Besonderheiten und eventuelle Risiken wie Totalverlust aufgeklärt worden sein, sind Schadensersatzansprüche durchaus möglich, denn einer Anlegerin wurde mit Urteil des LG Bad Kreuznach vom 02.09.2009 bereits Schadensersatz zugesprochen.

Daneben sind Schadensersatzansprüche sowohl gegen die Beteiligungsgesellschaft als auch gegen handelnde Personen denkbar.

Soweit auch Sie zu dem geschädigten Personenkreis der Anleger gehören, raten wir dringend und schnellstmöglich dazu, mögliche Schadensersatzansprüche von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen oder setzten Sie sich mit uns direkt in Verbindung.

Bank- und Kapitalmarktrecht