20.11.2013

FX Trading 24: Betrug und Totalverlust bei der Schweizer Internet-Handelsplattform?

Zürich, 20.11.2013: wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, gibt es wohl einen neuen Anlegerskandal: die Schweizer Internet-Handelsplattform FX Trading 24.

Auf dem Markt tätig seit 2011 wird die Internet-Handelsplattform FX Trading 24 repräsentiert als Teil einer Bürogemeinschaft in der Züricher Bahnhofstraße durch den Gründer und Inhaber der GmbH, Tobias Kruck, einen deutschen Staatsbürger, habe im wesentlichen für den Devisenhandel Gelder von hauptsächlich deutschen Anlegern über eine professionelle Internetseite angeworben.

Dieses Kapital sei dann allerdings von der FX Investment Institute mit Sitz in Panama entgegengenommen worden, ein Einstieg sei ab einer Summe von 300 € möglich gewesen. Die Gelder verwaltet wurden dann wiederum von einer Bank auf der Karibikinsel Sankt Vincent, im übrigen habe FX Trading 24zusätzlich auf die große amerikanische Handelsplattform FXCM verwiesen. Das FX Investment Institute habe durch ein Mitglied des "Team Trading" am 29.10.2013 ihren Kunden mitgeteilt, dass es einen folgenschweren Hacker-Angriff auf die von ihm betriebene Handelsplattform gegeben habe und es leider nahezu aussichtslos sei, die hierfür Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Im übrigen habe dieser Vorfall "das gesamte Kapital über den Devisenhandel unwiderruflich absorbiert", von weiteren Nachfragen solle doch bitte Abstand genommen werden.

Tobias Kruck bestätige die Angaben, negiere allerdings jegliche Verantwortung. Die FX Trading 24 GmbH sei eine reine Vermittlungsplattform, er müsse jegliche Haftung ausschließen. Allerdings habe diese ausschließlich Anlageempfehlungen für das FX Investment Institute sowie die FXCM abgegeben. Im übrigen sei eine aufsichtsbehördliche Bewilligung für eine reine Finanzvermittlung zwischen zwei Vertragsparteien nicht nötig.

Betroffene Anleger, die sich mit dieser lapidaren Erklärung und Darstellung nicht abfinden wollen, sollten umgehend Strafanzeigen gegen die FX Trading 24, das FX Investment Institute sowie Herrn Tobias Kruck prüfen.

Bis zu einer eventuell möglichen strafrechtlichen Klärung der Vorgänge sollten dringend auch umgehend dingliche Arreste in Betracht gezogen werden. In Rede stehen im Moment immerhin Anlegergelder in Höhe von rund 15 Millionen €, womöglich beläuft sich der Gesamtschaden auf eine wesentlich höhere Summe. Einzelne Anleger sollen, soweit im Moment bekannt, immerhin mit deutlich sechsstelligen Summen involviert sein.

Für die Klärung und Durchsetzung möglicher Ansprüche respektive Regressforderungen dürfen sich betroffene Anleger gerne mit den in Sachen Wirtschafts-& Kapitalmarktrecht erfahrenen ADWUS Rechtsanwälte wenden, hier besteht ausgewiesene Expertise durch hunderte laufende Verfahren. Gerne dürfen Sie auch telefonischen FX Investment Institute Kontakt für eine kurze unverbindliche Beratung aufnehmen, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei ist hier RA Wolfgang Wittmann.

Bank- und Kapitalmarktrecht