06.03.2013

Griechenland-Bond: Staatsanleihen sind nicht unbedingt sichere Anlagen

Durch die Finanzkrise wurden vermeintlich sichere Staatsanleihen zu risikobehafteten Anlagen, denn der Schuldenschnitt birgt erhebliche Gefahren.

Bei Staatsanleihen handelt es sich von dem jeweiligen Staat ausgegebene Schuldverschreibungen, die zu verzinslichen Wertpapieren gezählt werden.

Einfach ausgedrückt leiht man als Käufer einer so genannten Staatsanleihe dem Staat Geld, wobei der Rückzahlungstermin und der Zinssatz vor dem Kauf festgelegt werden.

Doch bei finanziellen Krisenstaaten bergen Staatsanleihen erhebliche Gefahren.

Nicht anders ist es bei Griechenlandanleihen, die zu einem Großteil von der Commerzbank vertrieben wurden.

Die Tatsache, dass Griechenland zur europäischen Staatengemeinschaft zählt, verstärkte den Eindruck einer sicheren Anlage nur noch.

Griechische Staatsanleihen waren ursprünglich 1000 € wert. Doch durch den Schuldenschnitt wurden die alten Staatsanleihen in neue getauscht, die nunmehr einen Wert von lediglich 350€ hatten. Zwar erhielten Anleger zusätzlich eine Anleihe des europäischen Rettungsschirms EFSF mit einem Wert von 150€, doch der Wert der ursprünglichen Staatsanleihen hatte sich plötzlich halbiert. Wie geht man als Anleger damit um?

Zunächst empfiehlt es sich die jeweilige Anlageberatung überprüfen zu lassen.

Denn im Rahmen der Finanzkrise hätten die Anleger auf die Risiken beim Erwerb griechischer Staatsanleihen hingewiesen werden und insbesondere der Schuldenschnitt besprochen werden müssen.

Soweit auch Sie zu dem geschädigten Personenkreis der Anleger gehören, raten wir dringend und schnellstmöglich dazu, mögliche Schadensersatzansprüche von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen oder setzten Sie sich mit uns direkt in Verbindung.

Bank- und Kapitalmarktrecht