20.03.2013

HCI Schiffsfonds: Schadensersatz für Anleger?

Aufgrund der Krise der Schifffonds, die unter anderem durch die schwache Konjunktur aufgrund der eher geringen Nachfrage nach Transporten mit Schiffen hervorgerufen wurde, musste die Hälfte der Schiffe der HCI Insolvenz anmelden.

Nun ist auch der japanische Charterer der anderen Hälfte insolvent. Durch die HCI-Krise könnte den Anlegern ein Totalverlust ihrer Einlagen drohen und, im Falle einer kreditfinanzierten HCI-Beteiligung, die weitere Rückzahlung des Darlehens die Folge sein

Schiffsfonds sind geschlossene Fonds. Das investierte Kapital wird in den Bau und/oder Erwerb von Seeschiffen investiert. Wurde genügend Kapital geworben, wird der Fonds geschlossen.

Zu den typischen Risiken bei einem Schiffsfonds zählen die Möglichkeit des Totalverlustes, gewisse Nachschusspflichten sowie Einschränkungen in der Veräußerbarkeit.

Sollte der Anlageberater über solche typischen Risiken gar nicht bzw. nicht ausreichend aufgeklärt oder falsch beraten haben, können Anleger u. U. Schadensersatzansprüche geltend machen.

Soweit auch Sie zu dem geschädigten Personenkreis der Anleger gehören, raten wir dringend und schnellstmöglich dazu, mögliche Schadensersatzansprüche von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen oder setzten Sie sich mit uns direkt in Verbindung.

Bank- und Kapitalmarktrecht