27.03.2013

Lloyd Schiffsfond LF 30: Auch hier muss mit Verlusten gerechnet werden

Neben zahlreichen anderen Schiffsfonds befindet sich auch der Schiffsfonds LF 30 Flottenfonds I vom Anbieter Lloyd Fonds AG in der Krise. Nach den notwendigen Verkäufen der MT Maersk Ramsey, MT Tapatio und der MS Henry Schulte, zeigen sich nun auch Finanzierungsschwächen bei den verbliebenen Schiffen MS Christiane Schulte und MT Team Neptun.

Zur Finanzierung der MS Christiane Schulte wurden von der Betreibergesellschaft Kredite in der japanischen Währung Yen aufgenommen, was grds. noch kein Problem darstellte. Doch der Yen erlebte einen ziemlich unerwarteten Höhenflug, sodass die Tilgung der Kredite plötzlich kostspieliger wurde als ursprünglich angenommen. Auch bzgl. der MT Team Neptun sieht es für die Anleger nicht gerade rosig aus, denn es wurde schon vor geraumer Zeit angekündigt, dass bis 2013 keinerlei Ausschüttungen mehr erfolgen sollen.

Schiffsfonds sind geschlossene Fonds. Das investierte Kapital wird in den Bau und/oder Erwerb von Seeschiffen investiert. Wurde genügend Kapital geworben, wird der Fonds geschlossen.

Zu den typischen Risiken bei einem Schiffsfonds zählen die Möglichkeit des Totalverlustes, gewisse Nachschusspflichten sowie Einschränkungen in der Veräußerbarkeit.

Sollte der Anlageberater über solche typischen Risiken gar nicht bzw. nicht ausreichend aufgeklärt oder falsch beraten haben, können Anleger u. U. Schadensersatzansprüche geltend machen.

Sollten auch Sie in Lloyd Fonds LF 30 Flottenfonds I investiert haben, stellt sich die Frage, ob Sie ohne Verluste aus dem Flottenfond aussteigen können und ob etwaige Schadensersatzansprüche bestehen.

Deswegen raten wir Ihnen dringend und schnellstmöglich dazu, die Anlageberatung von einer auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen oder setzten Sie sich mit uns direkt in Verbindung

Bank- und Kapitalmarktrecht