02.11.2015

VW-Skandal/Dieselgate: neuer Paukenschlag: Sechszylinder betroffen?

02.11.2015: wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht durch die seriöse Medienlandschaft, dass die US-amerikanische Umweltbehörde EPA dem VW-Konzern schwerwiegende weitere Vorwürfe macht.

02.11.2015: wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht durch die seriöse Medienlandschaft, dass die US-amerikanische Umweltbehörde EPA dem VW-Konzern schwerwiegende weitere Vorwürfe macht. So ist zum ersten Mal die Rede davon, dass auch in den 6-Zylinder-Motoren mit 3 l Hubraum, die typischerweise bis in die automobile Oberklasse eingesetzt wurden, manipulative Software verbaut wurde.

Beispielhaft die neue Zürcher Zeitung zitiert die Sprecherin der amerikanischen Umweltbehörde, Cynthia Giles mit den Worten: "VW hat einmal mehr seine Verpflichtungen missachtet, sich an die Gesetze zu halten, welche saubere Luft für alle Amerikaner sichern". Und darüber hinaus: "Alle Hersteller sollten nach den selben Regeln spielen". 

In Rede stehen nunmehr auch Fahrzeuge der Konzerntochter Porsche. Konkret ist zwischenzeitlich die Rede von Dieselfahrzeugen der Modelljahrgänge 2014-2016, es sollen unter anderem die Typen VW Tuareg, Porsche Cayenne, Audi A6 Quattro, A7 quattro, A8, A8L und Q5 betroffen sein. Wie unter anderem das Handelsblatt berichtet, knickten nach Bekanntwerden der Vorwürfe am späten Montagabend die VW-Vorzüge erneut deutlich ein.

Über die Reaktionen aus dem Unternehmen selber gibt es zur Stunde unterschiedliche Angaben. Während die Neue Zürcher Zeitung darauf verweist, dass aus dem VW-Konzern zunächst keine Stellungnahme zu erhalten war, zitiert das Handelsplatz einen Unternehmenssprecher: "Die Volkswagen AG betont, dass keine Software bei den 3-Liter V6-Dieselaggregaten installiert wurde, um die Abgaswerte in unzulässiger Weise zu verändern". Man werde "mit der EPA vollumfänglich kooperieren, um den Sachverhalt rückhaltlos aufzuklären".

Für den Fall, dass sich die neuerlichen Vorwürfe erhärten, dürfte der Konzern, möglicherweise aber auch zuständige Stellen in der deutschen Politik schwierigen Zeiten entgegensteuern - ganz offensichtlich hätten dann mindestens verantwortliche Teilbereiche des Unternehmens

trotz bereits beginnender Untersuchungen und Vorwürfe seitens der amerikanischen Umweltbehörde im Jahre 2014 weiterhin bewusst und absichtsvoll in betrügerischer Absicht mit manipulativer Software gearbeitet. Wer trägt die Verantwortung für diesen mutmaßlich grenzenlosen Fall von Hybris - und den gigantischen Schaden?

Die auf Wirtschafts-, Kapitalmarkt- und Bankenrecht spezialisierte Kanzlei ADWUS Rechtsanwälte in Kooperation mit Prof. Dr. jur. habil. Jürgen Rath ist regelhaft mit hunderten von laufenden Verfahren auf diesen Gebieten beauftragt und hat sich über die Jahre hinweg eine exzellente Reputation erarbeitet. Insbesondere auch im Hinblick auf die effektive und erfolgreiche Geltendmachung und Durchsetzung bestehender Schadensersatzansprüche erzielen wir regelmäßig beste Ergebnisse im Sinne unserer Mandantschaft.

Im Rahmen der VW-Abgasaffäre (Dieselgate) prüfen wir gegenwärtig für betroffene Fahrzeuginhaber und durch die gigantische Kapitalvernichtung geschädigte Anleihe- sowie Aktienhalter rechtliche Möglichkeiten und die weitere Vorgehensweise. Gerne dürfen Sie sich in dieser Hinsicht mit uns in Verbindung setzen, Ansprechpartner innerhalb der Kanzlei auch für eine unverbindliche kurze telefonische Bestandsaufnahme ist Rechtsanwalt Wolfgang Wittmann.